Aktuell sind in der Schweiz 7.5 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung oder 615‘000 Personen von der Armut betroffen, davon 108‘000 Kinder! Der Bund will sein Engagement mit dem Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut fortsetzen – allerdings mit geringeren Ressourcen. Dies, obwohl die Armutsquote tendenziell steigend ist und obwohl die Anzahl Sozialhilfeempfänger/innen innerhalb von 10 Jahren rund 12 Prozent gestiegen ist. Alleinerziehende Eltern, kinderreiche Familien, Einpersonenhaushalte und Niedrigqualifizierte sind besonders häufig auf Sozialhilfe angewiesen. Die aktuelle Politik ist in diesem Bereich aber sehr restriktiv, Sozialhilfe wird gekürzt und die Überwachung verschärft. Es ist dringend nötig, Armutsbekämpfung fortzusetzen, in die frühe Förderung zu investieren und die Sozialhilfe menschenwürdig zu gestalten.

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